Sonntag, 6. Dezember 2009

Wie Sand in Uhlums Uhr (3)

Im dritten Teil meiner Rolemaster-Variante des DSA-Abenteuers "Wie Sand in Rastullahs Hand" musste die Fortführung der Handlung etwas warten da zwei Spieler nach längerer Zeit mal wieder dabei waren. Die an die eigene Kampagne angepasste Geschichte weicht dann doch etwas vom Original ab.

Charakterübersicht
Moradrim, Kriegermagier von den dunklen Stämmen, hat mittlerweile die 14. Stufe erreicht.
Adina Sari, Hochelfische Waldläuferin der Stufe 14. Ist bei Menschen aufgewachsen.
Alfred van Dam, Schmied (Klasse Berufsloser) Stufe 11, gemischter Abstammung.
Kanu, Halbelfischer Barde der 6. Stufe.
Panis, ein Dieb der dunklen Stämme und Stufe 5.

Gruppenzusammenführung
Der Dieb war in die Heimat gereist und wollte den Ashran-Tempel in Merwed besichtigen. Die berühmte Tempelanlage lockt Pilger aus allen Ländern in die Stadt. Er hatte Glück und noch ein Einzelzimmer im "Tanzenden Kamel" bekommen. Da in der Stadt das Waffe ziehen verboten ist, wurden die Klingen des Diebes verplombt. Die Sicherheit in der Stadt lag in den fähigen Händen der Kriegermönche des Ashran-Tempels.
Der Barde reiste den anderen hinterher, in Unchana hatte er nach den anderen gefragt und gehört das sie wohl aus der Stadt geflohen waren. Kurz darauf musste er auch fliehen, an der Kreuzung nach Schirkand und Merwed konnte er seine Verfolger abschütteln. So kam er früher als Adina, Alfred und Moradrim in Merwed an.
Der Barde hatte Probleme sich mit dem Wirt zu Unterhalten, da ihm die Sprache der dunklen Stämme nicht so geläufig war. Der Dieb erkannte den Barden wieder, hatten sie sich doch bei einer Feier in Ravormos kennen gelernt, und vermittelte zwischen dem Barden und dem Wirt. So konnte er ein Abendbrot und das letzte Einzelzimmer im Kamel für ein paar Münzen und etwas Musizieren bekommen.
Verdreckt und erschöpft kommen die anderen kurz nach Sonnenuntergang auch in der Stadt an. Beim betreten des "Tanzenden Kamels" erkannten die Abenteurer die Stimme ihres Bardenfreundes wieder. Es gab ein freudiges Wiedersehen mit dem Barden und dem Dieben
Man erzählt sich was so zuletzt passiert ist und während man ein bisschen feierte, wurde der Wirt nach dem untergetauchten Prinzen von Unschana befragt. Nach etwas Überredungskunst
schickte er einen Boten um Mustafa von dem Wunsch der Charaktere ihn zu treffen zu informieren. Das vorher gemietete Einzelzimmer tauschte der Barde, wenn auch etwas missmutig, mit der Waldläuferin. In der Nacht kam es zu einem Attentat auf den Schmied durch einen untoten Assassine des Schattens. Der Kampfmagier konnte den Assasinen gerade noch daran hindern Alfred zu töten. Dann kam es zu einem offenen Kampf zwischen der Gruppe und dem Assasine des Schattens sowie weiteren vier Phantomen. Während der Auseinandersetzung fragte der untote Meuchelmörder mit einer gespenstischen Stimme nach dem Verbleib eines Edelsteines. Endlich erwachte auch der Barde und versuchte sofort aus dem Raum zu fliehen, ging aber beim öffnen der Tür durch den Angriff eines Phantoms ohnmächtig zu Boden. Von dem Lärm wurde dann auch Adina wach und kurz darauf Kanu. Während Adina aufsprang und zum Gemach der anderen drei hetzte, konnte der Kriegermagier die Phantome recht gut ausschalten. Aber als die Waldläuferin die Tür zum Gemach ihrer Freunde aufschob, der Barde lag direkt dahinter, sah sie gerade noch wie der Assasine Alfreds Waffenarm sauber abtrennte! Anschließend verschwand der Schatten und tauchte direkt hinter der Waldläuferin wieder auf. Inzwischen taumelte auch der Dieb auf den Flur. Er sah die dunklen Umrisse des Gegners im schummrigen Licht, holte leicht unbeholfen mit seiner Waffe aus und zerteilte den Schatten endgültig. Als der Wirt mit einer Fackel kam um dem Lärm auf den Grund zu gehen war von den Angreifern nichts mehr zu sehen. Der abgetrennte Arm und die sich ausbreitende Blutlache um Alfred war wohl zuviel für den Hausherren. Er verlor das Bewusstsein, ging mit der Fackel zu Boden und musste zurück auf sein Zimmer getragen. Adina setzte alles daran Alfred und seinen Arm zu retten, aber noch langten ihre Heilkräfte nicht aus um das abgetrennte Glied wieder anwachsen zu lassen. So brachen Moradrim, der Barde und der Dieb mit dem Verletzten zum Tempel auf. Auf dem Weg dorthin wurden sie von Kriegermönchen angesprochen und zum Hoheprieser Moqvat gebracht, der den Arm des Schmiedes retten konnte. Zurück im Gasthaus versuchten die Charaktere sich in den bei den Echsen gefundenen, matten Edelstein einzufühlen. Tatsächlich gelang es und sie erhielten eine Vision über einen Uhlum-Tempel, einen bärtigen Mann, Echsenmenschen sowie einem Ritual bei dem noch ein zweiter Diamant Verwendet wurde.

Treffen mit dem Prinzen
Am nächsten Morgen wurden sie von einem Kind zum Treffen mit dem Prinzen abgeholt. Der Prinz war in einem Haus einer befreundeten Adelsfamilie untergebracht und empfing sie im Atrium. Er trug dabei seine "Fluchtweste", ein Kleidungsstück welches mit Edelsteinen besetzt war die bei einer etwaigen Flucht veräußert werden konnten, bei der bereits einige der Steine fehlen. Beim Gespräch erzählte die Gruppe von den Vorgängen in Unchana und über die Vision die ihnen der Edelstein gab. Mustafa zog daraufhin einen Priester des Ashran-Klerus hinzu. Dieser bestätigte das es sich bei dem Ritual um eine art Uhlum Anbetung handelte. Der bärtigen Mann aus der Vision stellte sich als der ehemalige Großwesir Abu Tarfidem Tuametef heraus, der wohl mit Hilfe des Ritus Unsterblichkeit erlangen wollte und zum Lich wurde. Wenn man den Leichnam besiegen und endgültig von dieser Welt verbannen wollte, müsste man vorher die beiden Diamanten zerstören. Diese Informationen entfachten eine neue Energie im Prinzen, der mit den Helden über das weitere Vorgehen sprach. Um Unchana vom unsäglichen Tarfidem Tuametef zu befreien bot schlug er vor die Uled Djebasch und Söldner mittels Verkauf von weiteren Edelsteinen anzuwerben. Mit Hilfe eines Kristallmagiers wurde der trübe Diamant so verzaubert das er als eine Art Kompass funktioniert und die Richtung anzeigte in der das Ritual statt fand. Die Helden sollten dann dorthin reisen, den zweiten Diamanten ausfindig machen und zerstören.
Aufbruch zurück in die Wüste
Während Kanu vorerst in Merwed blieb, machten sich Adina, Alfred, Panis und Moradrim zusammen mit dem Führer Hali, einem alten Salzgänger, auf den Weg zum Chichinaba Salzsee. Als die Reisegruppe die Ausläufer des Salzsees erreichen, wurden sie von Insektenschwärmen und Geiern beäugt. Vorsichtig führte Hali sie über auf den See.

Freitag, 20. November 2009

Spielbericht: Gegenschlag

Hier mal ein etwas älterer Shadowrun-Spielbericht, basierend aus den Unterlagen der Spielerin von Vogue. Gespielt hatten wir "Gegenschlag", ein Run aus der Harlekin-Kampange von Tom Dowd. Als Ingame-Startdatum hatten wir am 17.04.2061 gestartet.

Runner:
Snipe (wird aber meist "Fluffy" gerufen) - Nachtelfe, Südeuropäerin, Riggerin
Vogue - Mensch, Nordamerikanerin, Waschbärschamanin
Ken-Zero - Mensch, Asiate, Ki-Adept (Weg des Schamanen, Fuchs)

Vorgeschichte
Gegen 19:30 Uhr erhielt Snipe einen Anruf vom "Schicken Dan". Er lud das Team zum Essen im "Jason’s Bar & Grill" ein - er hat einen Auftrag für das Team. Gegen 20:00 Uhr trafen die Runner "Schicken Dan" im "Jason’s Bar & Grill". Unter anderem erzählte Dan dass die Mitgliederzahl der Helloweeners auf über 100 gestiegen sei.

Auftragsvergabe
Die Zielperson "Shirley Marquis" möchte den Konzern wechseln. Sie arbeit derzeit für "Natural Vat Foods" in Auburn, in einer Mittelschicht Gegend. Sie ist 1,70 m groß, schlank, Mitte 30, gut & modern gekleidet und angepasstes Aussehen. Ein Holobild wurde ausgehändigt. Die Konzernwohnanlage beinhaltet einen Park. Die Zielperson wird am So. 18.04.61 um 21 Uhr einen Spaziergang im Park machen. Die Runner sollen Spruch „Wir kommen von Osterhasen“ sagen und möglichst heimlich vorgehen. Abgeliefert wird die Zielperson in Everett beim Hafengewerkschaftsgebäude, sie wird am Mo. 20.04.61 um 6 Uhr dort erwartet. Die Bezahlung beträgt 30.000 ¥. Die Runner nahmen den Auftrag an.
Es folgte eine kurze Besprechung im Jason’s Bar & Grill, Vogue forderte Infos bei dem Decker Glaswalker an.

Gesammelte Infos
Infos von Glaswalker (befreundeter Decker): Natural vat Foods ist Hersteller von Lebensmittel, sie haben in Snohomish Landwirtschaftbetriebe während in Auburn die zentrale Produktionsstätte mit ca. 2.500 ¥ Mitarbeiter sich befindet. Sie Exportieren viel in den Salish-Shide. Sie haben einen Kooperationsvertrag mit Knight Errant, unter anderem werden die Mitarbeiter geschult und es gibt einen Exklusivvertrag bezüglich Ausrüstung der Konzernsicherheit. Der Park ist öffentlich zugänglich aber Eigentum von Natural vat Foods. Es gibt Kameras im Park bei Ein- und Ausgängen.
Infos zu Shirley Marquis: War frührer im Einkauf tätigt, ist befördert worden und arbeitet mittlerweile im mittleren Management des Franchise Bereiches. Ist Ledig und kinderlos.
Astrale Beobachtung durch Vogue: Sie erblickt 3 bis 4 Wachen und mehrere relaxte Personen, unterschwellig präsente Waldgeister die dem Konzern wohl gut gestellt waren.

Auftragsausführung
Am Sonntag den 18.04.61 gegen 14 Uhr holten Ken-Zero und Vogue Snipe ab. Gemeinsam fuhren sie zum "Magician’s Feast", einem mittelgroßes Restaurant in Auburn. Während des Essens wurde noch mal die Vorgehensweise abgesprochen. Gegen 20:45 Uhr kam das Team beim Park an und betrat ihn gegen 21 Uhr. Die Zielperson, Shirley Marquis, wurde zuerst nicht gefunden, dafür tauchten plötzlich fast 40 Mitarbeiter von Natural vat Foods auf die umzingelten Runner zugestürmt - Kampf! Einige der Gegner konnten zwar getötet werden aber die Lage schien aussichtslos - bis ein Mercedes PE Comando angefahren kam und auf die Gegner schoß. Die Runner flohen im Mercedes, dessen dunkelhaarige Fahrerin sich als "Ariel Masir" vorstellte und sagte das sie vom vom Schicken Dan käme. Gerade in Sicherheit angekommen wurden die Runner mit Gas betäubt und ihnen wurden wohl Drogen verabreicht.

Böses erwachen
Snipe wachte zuerst auf, mit einem komischen Gefühl. Sie befand sich mit Ken-Zero und Vogue in einer Zelle, welche mit einem grellen Licht ausgeleuchtet wurde. Alle Runner waren nackt! Als sich ihre Sicht weiter klärte, entdeckte Snipe Kameras und einen Ork als Wache vor Zelle. Später kamen 4 Personen zur Zelle. Einer war ein vercyberter Mensch, der einen Rollstuhl in die Zelle schob, bewaffnet mit einer Ingram Smartgun. Zwei andere waren Menschen in Wüstentarnanzügen mit Sturmgewehren. Der letzte war ein perfekt gekleideter, gut aussehender Elf mit einem Schwert auf dem Rücken. Das Magschloss an Zelle wurde per Magnetkarte geöffnet und Snipe per Rollstuhl in einem ehemaligen Operationsraum abtransportiert, dort wurde sie auf einer Bahre festgeschnallt und fixiert. Dann kam ein freundlich lächelnder und recht kleiner Mann der sich als "Dr. What" vorstellte dazu. Während die Nachtelfe verkabelt und mit komischen Geräten verbunden wurde, redete der Dr. wohlwollend auf Snipe ein und aktivierte die Instrumente. Schmerz durchjagte den Körper der Runnerin und sie wurde kurzzeitig Blind. Etwa zu dem Zeitpunkt kamen auch Ken-Zero und Vogue langsam und völlig desorientiert zu sich. Beide waren wohl mit Drogen vollgepumpt die ihre Konzentration mehr als nur störte, das einzige was sie wahrnehmen konnten war, das das Licht auf dem Flur flackerte. Etwas später wurde Snipe Bewusstlos zurück zu den anderen in die Zelle gebracht und dafür Ken-Zero abgeholt. Er erhielt eine Spritze, eine Haube über den Kopf gestülpt und dann ebenfalls in den Operationsraum gebracht. Zwar löste sich die Wirkung der Drogen langsam auf, aber dafür erfolgte die Folter durch Dr. What ohne einen einzigen Kommentar. Danach wurde auch Vogue abgeholt und genauso behandelt wie Ken-Zero. Nachdem alle Runner wieder in der Zelle vereint waren, kam irgendwann Snipe wieder zu sich und schaute sich etwas genauer um. Die Zelle wurde lustlos von einem Menschen in zerschlissener Armeekleidung bewacht. Auch die anderen beiden kamen zu sich, allen drei ging es sehr schlecht. Nach ein paar kurzen Stunden Erholung wurde Ken-Zero ein weiteres Mal von ihren Peinigern abgeholt und diesmal durch Dr. What befragt. Der Elf mit dem Schwert auf dem Rücken war ebenfalls zugegen, pöbelte dabei etwas herum und beschimpfte den Runner. Ziel der Befragung schienen bestimmte Aufträge des Teams zu sein, die Runs gegen Dog Wagon waren für ihn allerdings unerheblich. Interessierter war der Doktor auf den Run gegen YET (Young Elven Technologists), den Deutschland-Run in Waldmünchen, die Geschichte mit den falschen Elfenohren und das beschaffen eines Manuskriptes von Ehran. Auch Namen von Chummern wurden Ken-Zero entlockt. Das gleiche Schicksal erlitten später auch Vogue und Snipe, die wohl zu ihrem eigenen Glück nicht so viel über die angesprochenen Aufträge wusste.

Kampf und Flucht
Die Befragung zog sich mehrere Tage hin, in denen die Runner einen geistig zurückgebliebenen Troll "Iggy" kennen lernten. Er spielte auf dem Gang mit einem Spielzeugauto, die Runner behandelten ihn "normal" und trotz ihrer Situation freundlich. Wie sich herausstellte war er der Bruder von "Bonekracker", einer der Wachen. Als Ken-Zero mal wieder befragt wurde, kam es bei den anderen Runnern zu einem handfesten Streit zwischen einer Wache und Bonekracker über den Troll. Während dem Handgemenge schafft es Vogue die Magschlosskarte zu klauen und die Tür zu öffnen. Snipe schnappte sich ein Sturmgewehr und erschoss den Wachhabenden Söldner. Zusammen mit Iggy und Bonekracker, die nun die Seiten gewechselt hatten, konnten sie sich freikämpfen und Ken-Zero befreien. Den Elf und den Dr. erwischten die Runner leider nicht. Nun durchsuchte man schnell das Gebäude und fand unter anderem ein Holobild, welches Ehran und Ariel in spanischer Tracht beim Tanzen zeigte. Auch andere Holobilder von echten Bildern aus dem 15. und 17. Jahrhundert von den beiden wurden gefunden, genauso wie Waffen, etwas Geld und ein Handgelenktelefon. Dann endlich entkamen die Runner dem Alptraum, man tauschte noch die Nummern mit Bonekracker und Iggy und lies sich durch Connections abholen.

Donnerstag, 12. November 2009

BB: Halbfinale, Spiel 2

Diesmal stand das zweite Halbfinalmatch auf dem Plan - Menschen gegen Orks, der zweite gegen den dritten der Liga - also die Cruel Crasher gegen die Ork´an Raiders. Die Menschen erwarben vor dem Spiel noch einen vierten Catcher sowie zwei Cheerleader und einen Trainerassistenten. Die Orks hielten ihr Gold für die Inducements bereit.

Cruel Crasher vs. Ork´an Raiders
Bei bestem Blood Bowl Wetter fanden sich 28.000 Ork- und 30.000 Menschenfans im Stadion ein. Extra für dieses Halbfinale engagierten die Ork´an Raiders den Kettensägen tragenden Starspieler Ugroth Bolgrot. Befor sich die Manschafften aufstellten erhielt noch der Catcher Dave "BloodSher" Barry XI die Ehre in die Ruhmeshalle aufgenommen zu werden, was den Cruel Crasher noch weitere Anerkennung brachte (+1 Fan Faktor, zufälliges Ereignis).
Anstoß hatten zuerst die Ork´an Raiders, aber während der Ball noch in der Luft war wurde kurzerhand der Schiedsrichter von den Zuschauern verprügelt! Der Ersatzschiri traute sich daraufhin die gesamte erste Halbzeit nicht irgendwelche Fouls zu pfeifen. Die Menschen begannen ihr Spiel indem sie auf der linken Seite die Verteidigung der Orks mit einem Catcher und einem Blitzer durchbrachen, der anschließende Pass schlug dagegen fehl. Die Orks versuchten zuallererst den Gegnerischen Oger mit dem eigenen Troll aus dem Spiel zu nehmen. Allerdings ging statt dessen der Troll zu Boden und der Menschenblitzer Frank Zhun Dehr brachte seinen Passversuch zu Gyler Staila, der neueste Fänger der Menschen, der dann die Endzone erreichte - so stand es 1 zu 0 nach dem zweiten Zug. Beim anschließenden Kick-Off konnten sich die Menschen in einer perfekten Defensive aufstellen was den Orks nur einfache Blocks ermöglichte. Von den Künsten der Orks unbeeindruckt organisierten die Menschen ihre Verteidigung und konnten sogar auf der rechten Seite einen Catcher hinter die Linie der Orks bringen. Die Ork´an Raiders waren dadurch wohl leicht desorientiert und so gewannen die Menschen trotz der Offensive der gegnerischen Mannschaft langsam die Oberhand, verpatzen dann aber einen Ausweichversuch. Dann kam die große Stunde des Ugroth Bolgrot - er verletzte mit seiner Kettensäge den Oger Harry Sandfort. Schnell versuchten die Cruel Crasher in Ballbesitz zu kommen, scheiterten aber an der Ballaufnahme. Nun verletzte sich Ugroth Bolgrot fast selbst als er einen weiteren Gegenspieler vom Feld schicken wollte, was dazu führte das die Menschen doch den Ball bekamen. Sofort ging’s Richtung Endzone, aber beim entscheidenden Zusatzschritt kurz vor dem geplanten Pass ging der Fänger zu Boden. Wieder lies Ugroth Bolgrot seine Kettensäge sprechen und trennte den Ballträger vom Ball. Nur brachte das nicht mehr viel da dann der erste Durchgang vorbei war.
In der Halbzeit nutzten die Cruel Crasher einen Magischen Schwamm (Magischer Gegenstand) um ihrem Oger wieder auf die Füße zu helfen. Wütend starteten die Ork´an Raiders beim Anstoß der Menschen ihre Offensive einen Schritt schneller als die Menschen und Blockten sich langsam vorwärts. Dafür rächte sich Harry Sandfort an dem Kettensägenork und schlug ihn Krankenhausreif vom Feld. Um ihrerseits einen Durchbruch zu erreichen, wurde auf dem Schwarzork Mig Jäcker "Arnolds Spruch der Stärke" (Magischer Gegenstand) gewirkt. Aber auch superstark konnte der seinen Gegenspieler nicht ins Land der Träume schicken. Dann ging auch noch der Ballträger beim Sprint zu Boden und der Menschenblitzer Frank Zhun Dehr konnte den Ball aufnehmen und per Megapass kurz vor die Endzone bringen. Als sich der zurückeilende Goblin beim Ausweichversuch auf die Fresse legte war es soweit, Dave "BloodSher" Barry XI erzielte das 2 zu 0 für die Cruel Crasher. Erneut bauten sich die Orks für ihre Offensive auf während die Menschen ihren Anstoß diesmal extrem hoch gestalteten. Auf der linken Seite versuchten sich zwei Goblins durch die Verteidigung der Menschen zu wuseln. Der erste gelang noch Problemlos vorbei, der zweite wurde umgetackelt und so konnten die Menschen ihre Defence neu aufbauen und den anderen Goblin auch zu Boden werfen. Der sprang wieder auf, versuchte zu entkommen und ging wieder zu Boden. Die Cruel Crasher stellten sich den Ork´an Raiders in den Weg und verzögerten damit deren Spiel. So landete der Pass des Orkwerfers Ball Balla bei einem Mitspieler mit direktem Gegenspieler. Prompt wurde der Balltragende Goblin geblockt und anschließend vom Feld geblitzt, was zu Folge hatte das die Fans den Ball im hohen Bogen über das gesamte Feld ins nächste Aus warfen. Das passierte noch ein weiteres mal bis der Ball wieder im Feld landete und etwa gegenüber des ersten Einwurfes an der Mittellinie zum liegen kam. Anschließend scheiterten beide Mannschaften mehrfach an der Ballaufnahme und der Ball sprang hin und her bis dann tatsächlich ein Schwarzork das Ding irgendwie festhalten konnte. Das Match endete als bei einem Blockversuch beide Kontrahenten zu Boden gingen. Das Endergebnis des zweiten Halbfinalspieles war damit besiegelt - die Cruel Crasher besiegten die Ork´an Raiders mit 2 zu 0, bei 2 zu 1 verursachten Verletzungen.

Die Ork´an Raiders kassierten gerade einmal 60.000 Gold für das Match und treten im kleinen Finale gegen die Grave Digga´s an. Leider hatte der Teammanager der Cruel Crasher einige illegale Wetten platziert und so den gesamten Gewinn des Halbfinales und die Teamkasse in den Bankrott geführt (Zufälliges Ereignis). Im Finale des Spike!-Pokals gegen die Crash´n Halves müssen die Menschen also ohne weitere Verstärkungen auskommen.

Dienstag, 10. November 2009

Spielbericht: Wie Sand in Uhlums Uhr (2)

Der zweite Teil des Recyclings vom DSA-Abenteuer "Wie Sand in Rastullahs Hand" beinhaltete größtenteils Nachforschungen in der Salzstadt Unschana, mit Verhaftung durch die Obrigkeit und anschließender Flucht. Es wird sicher noch ein bis zwei Abende dauern bis das Abenteuer beendet ist.

Charakterübersicht

Moradrim, Kriegermagier von den dunklen Stämmen. Hat mittlerweile die 14. Stufe erreicht.
Adina Sari, Hochelfische Waldläuferin der Stufe 14. Ist bei Menschen aufgewachsen
Alfred van Dam, Schmied (Klasse Berufsloser) Stufe 11, gemischter Abstammung.

Nachforschungen
Nachdem die Abenteurer eine Nacht in der "Schänke" verbracht hatten, beratschlagten sie erst einmal bei einem ausgiebigen Frühstück. Anschließend statteten sie dem geschäftigen Treiben auf dem Marktplatz einen Besuch ab. Der Markt war sehr turbulent, laut und die Preise der angebotenen Waren sehr hoch. Neben der wichtigsten Handelsware der Stadt, das Salz, wurde auch magischer Krimskrams angeboten, so erwarb Alfred einen Ring der laut dem Verkäufer den Träger unhörbar macht. Beim schlendern über dem Markt lauschten sie noch weiteren Gerüchten. So wurde berichtet dass der ehemalige Großwesir von einem Salzgänger auf dem Chichinaba gefunden wurde, dem Tode mehr als nur nahe. Auch zeige sich der jetzige Sultan sehr viel seltener seinen Untertanen als es alle Sultane vor ihm taten. Das könnte mit den Attentaten die der rechtmäßige Erbe des elften Sultans auf den jetzigen Sultan verübt haben soll zu tun haben. Mit der anschließenden Flucht des Prinzen Mustafa gestand er die Schuld an den Mordversuchen ein, so das Gerede auf den Straßen. Es wird getuschelt das Tuametef sich mit dunklen magischen Dingen auseinandergesetzt hätte als er noch Wesir war.
Weitere Gerüchte besagen das sich die Salzwüste weiter Richtung Stadt ausbreite, zumindest seit ein paar Wochen. Beim Besuch des Ashran-Tempel viel der Gruppe auf das der Tempel viel zu leer war für eine so wichtige Stätte des Glaubens. Auch meinte Adina Spuren von Schändung und Zeichen des Uhlums entdeckt zu haben. Die Bücher die näheres über die Sagenumwobene Stadt Geltin und dem Verbleib der Uhr Uhlums erzählten waren wohl in der Palastbibliothek und somit gegenwärtig außerhalb der Reichweiter der Helden. Auf dem Weg zurück zum Gasthaus sahen die Abenteurer wie ein älterer Mann eine junge s Mädchen in die "Schänke" zerrte, dabei verlor sie die Stoffballen die sie gerade trug. Die Gruppe verfolgte den Mann, sammelte die Stoffballen auf und brachte mit Hilfe eines Zaubers den Mann dazu von der Frau abzulassen und nach Hause zu gehen. Die etwas verängstigte und verwirrte junge Frau wurde dann von Adina zu ihrem Heim begleitet. Das Mädchen führte die Waldläuferin zu einem Herrenhaus im Adelsviertel an dessen Tore die beiden von den Wachen rüde angesprochen wurden. Das Mädchen verabschiedete sich, nahm ihre Stoffballen und ging zu dem Herrenhaus. Die Waldläuferin ging von dannen um die anderen in der "Schänke" zu treffen, argwöhnisch beäugt von den Soldaten.

Verhaftung und Flucht
So traf man sich erneut im Gasthaus um beim gemütlichen Abendessen zu überlegen wie es weiter gehen soll. Mitten im Palaver wurde die Tür aufgestoßen und eine Abteilung von Gelbherzen strömte in den Schankraum. Die Soldaten waren gekommen um die Abenteurer zu verhaften, da sie einem Adeligen seine Sklavin gestohlen haben sollen. Die Helden ließen sich friedlich durch die Stadt zum Verlies führen, mit dem Hinweis dass sie am Morgen ihre Sache Meister Marum vortragen werden können. Im Kerker befand sich noch der misstrauische Adelige Jikhbar ibn Tamrikat. Es gelang den Charakteren das Vertrauen des Adeligen zu gewinnen und sie erfuhren dass der Sultan dabei war den gesamten Salzhandel unter Kontrolle zu bringen. Da sich Jikhbar im Rat gegen den Sultan gestellt hatte befand er sich nun in dieser misslichen Lage. Andere Ratsfamilien waren da opportunistischer dem Herrscher gegenüber, auch wenn Tamrikat der Meinung war das sie dabei nur ihr eigenes Grab gruben. Es gäbe aber noch freie Stämme, wie die Kriegerischen "Uled Djebasch", die ihr Salz selbstständig an die Karawanen verkaufen. Auf die versprochene Audienz bräuchten sich die Charaktere nicht vorbereiten, da Marum der stumme Henker des Sultans wäre. So entschloss sich die Gruppe aus ihrem Gefängnis zu fliehen. Flugs Teleportierte Moradrim die anderen beiden, Jikhbar und zum Schluss sich selbst in ihr Zimmer in der "Schänke". Sofort ließen sie ihre Tiere Satteln und verließen noch in der Nacht Unschana. Zuerst ritten sie gen Norden um ihre Verfolger glauben zu lassen sie würden zurück in die Mittellande reisen. Aber ihr eigentliches Ziel war die Stadt Merwed, in der laut Tamrikat der Prinz geflüchtet sei. Abseits der Strassen und hinter Hügel verborgen ging es dann weiter durch die Wüste nach Süden. Nach ein paar Tagen waren ihre wenigen Vorräte fast vollständig aufgebraucht, als ein Trupp Reiter auf sie zupreschte. Wie der Adelige ihnen geraten hatte, blieben die Helden standhaft und ließen sich nicht von den Angriffsbewegungen des Reiterstammes provozieren. Auf die Frage nach dem rechtmäßigen Herrscher über die Stadt Unschana antworteten die Abenteurer mit "Ashran", was die Krieger zufrieden stellte. Die Reiter gehörten den "Uled Djebasch" an und brachten die Gruppe zu ihrem Lager. Dort erhielten sie eine Audienz bei Husami al-Khofar, dem sie ihre Beobachtungen von der Stadt am Salzsee berichteten. Die "Uled Djebasch" erklärten sich bereit Jikhbar ibn Tamrikat aufzunehmen und gesund zu Pflegen, weiterhin statteten sie die Charaktere mit neuen Vorräten aus. Nach zwei Tagen Ruhe machten sich Adina, Moradrin und Alfred wieder auf den Weg. Etwa eine Tagesreise von Merwed entfernt kam ein Trupp Gelbherzen in Sicht und holte rasch auf. Gleichzeitig sahen sich die Helden von vorne durch einen näher kommenden Sandsturm bedroht. Zuerst etwas unschlüssig entschieden sich die Helden dazu direkt in den Sturm hinein zu reiten und somit den Verfolgern zu entkommen. Kaum hatten die Abenteurer die Ausläufer des Sandsturmes erreicht mussten sie auch schon Schutz suchen. Während um sie herum Sand und Staub wütete, griffen auch noch Wüstengeister an. Die Geister konnten nach einem den Umständen entsprechend heftigen Kampf vertrieben werden und kurz darauf verflüchtigte sich auch der Sturm. Von den Gelbherzen fand die Gruppe nur noch die Knochen. Sichtlich erschöpft und ausgelaugt zwang man sich wieder weiter und tatsächlich kam nach einem weiteren Reisetag die Stadt Merwed in der Abenddämmerung in Sicht.

Damit endete der zweiten Spielabend.

Dienstag, 3. November 2009

BB: Halbfinale, Spiel 1

Die Schonzeit war vorbei - die Finalspiele standen an. Bei doppelter Zuschauermenge und Einnahmen trafen sich die in der Liga viertplazierten Untoten und die erstplazierten Chaoszwerge. Das zweite Halbfinalmatch - Menschen gegen Orks, der zweite gegen den dritten der Liga, musste leider verschoben werden. So war das einzige Spiel des Tages das der Favorisierten Crash´n Halves gegen die Hoffnungsvollen Grave Digga´s.

Crash´n Halves vs. Grave Digga´s
Es waren 36.000 Chaoszwergenfans und 22.000 Fans der Untoten die das Auflaufen der beiden Halbfinalgegner bei wunderschönem Blood Bowl Wetter beobachteten. Davon schien besonders die Mumie Addi-Dassamun zu profitieren, sie lies sich von der Stimmung inspirieren (Zufälliges Ereignis) und wusste ab da an wie man seine Mitspieler auch im größten Handgemenge unterstützt.
Die Crash´n Halves gewannen den Münzwurf und entschieden sich zuerst in die Offence zu gehen. Pünktlich zum Anstoß der Grave Digga´s zogen dicke schwarze Wolken auf und es fing in strömen an zu regnen. Ungeachtet der Wetterverhältnisse schnappte sich der Hobgoblin Sklave Un-Noh den Ball während der Rest der Mannschaft sich nur darum kümmerte mehr Platz auf dem Feld frei zuräumen. Der rasenden Minotaur schob die Mumie Kick-of-Amun in die tobende Zuschauermenge von wo er Ohnmächtig in die KO-Box getragen wurde. Dafür erblickte der auf der linken Seite durchgebrochene Stierzentaur Shak Nor-Riz in den prügelnden Fans seine große Liebe, dank eines vorher verabreichten Liebestrank (Magischer Gegenstand), und stürzte sich ebenfalls in die Menge. Die Untoten organisierten ihre Verteidigungslinie neu um die Chaoszwerge daran zu hindern erneut durch ihre Reihen zu gelangen. Allerdings begnügten sich die Crash´n Halves auch damit die immer wieder aufstehenden Untoten erneut zu Boden zu werfen oder KO zu schlagen. Den Verfluchten Jason Friday traf es dann doch etwas härter, er wurde schwer verletzt und mit einem Schädelbruch vom Spielfeld getragen. Von der Verletzung erholte er sich nicht. Als Un-Noh dann endlich zur Endzone vordrang und den Touchdown zum 1 zu 0 für die Crash´n Halves erzielte, befanden sich nur noch vier von elf Untoten auf dem Feld. So schafften es zum Anstoß der Chaoszwerge gerade mal zehn Grave Digga´s in die Aufstellung. Aber da die Fans erst einmal Randale schoben und der Schiedsrichter die Uhr weiter laufen lies, ging’s sofort wieder in die Kabine.
Die zweite Halbzeit startete mit dem Kickoff der Crash´n Halves, was den Grave Digga´s die Offensive bescherte. Der Ball kam gerade auf dem Boden auf als ein von den Chaoszwergen engagierter Attentäter (fieser Trick) eine Mumie mit einem Giftpfeil in die KO-Box beförderte. Sofort versuchten die Chaoszwerge die entstandene Lücke zu nutzen und stürmten Richtung Ball, der war durch den anhaltenden Regen aber so glitschig das es ihnen nicht gelang ihn in die Finger zu bekommen. Im Gegenzug schnappte sich ein Ghoul das Spielgerät und zog sich damit tiefer in die eigene Hälfte zurück. Dicht gefolgt von einem Stierzentauren, einem Chaoszwerg und einem Hobgoblin und so war der Ghoul den Ball schnell wieder los. Während sich an der Mittellinie eine ziemliche Klopperei entwickelte, waren die Spieler der Crash´n Halves in Ballnähe unfähig diesen aufzunehmen. So schaffte es sogar der Ghoul Smelly Corpseloving einen Chaoszwergen leicht zu verletzten, ging aber danach selbst ebenfalls leicht verletzt vom Platz. Es war fast Spielende als sich ein Untoter Aufgrund eines Liebestranks (Magischer Gegenstand) in die brutalen Arme der Zuschauer stürzte um seiner Angebeteten näher zu sein. Als letzte Aktion im Spiel schaffte es der Stierzentaur Shak Nor-Riz im 14. Versuch dann doch noch den Ball aufzunehmen und in die Endzone zu tragen - Touchdown und Abpfiff. Das Spiel endete mit einem 2 zu 0 Sieg der Crash´n Halves bei 2 zu 1 verursachten Verletzungen.

Der Sieg der Chaoszwerge war verdient und ungefährdet, da die Untoten so gut wie jede Runde in der Unterzahl waren und es ihnen zu keinem Zeitpunkt des Spiels gelang mit Ball in die gegnerische Hälfte einzudringen. Dafür ist ein Zombie ab sofort mit einem zusätzlichen Punkt Stärke gesegnet und ein Chaoszwerg mit Unterstützen. Die Crash´n Halves kassierten für das Match 140.000 Gold, was sie sofort in eine weitere Trainingsmarke investierten, die Grave Digga´s erhielten 80.000 Gold für ihre Schatzkammer. Änderungen am Fanfaktor gab es keine und so schauen beide Trainer auf den Ausgang des zweiten Halbfinales: Die Cruel Crasher gegen die Ork´an Raiders.