Samstag, 9. Oktober 2010

BB: Finale Spike Pokal

Die Verlierer des Halbfinales traten im kleinen Finale gegeneinander an um den "Trostpreis", den Spike Pokal, für ihr Team zu gewinnen. Die in der Liga drittplazierten Bouncing Rats waren mit einem knapp 200.000 Gold höheren Teamwert ausgestattet als die viertplazierten Lazzy Lizzardss. Die Echsenmenschen mussten Verletzungsbedingt auf zwei ihrer Skinks verzichten, während die Skaven aus den Vollen schöpfen konnten. Beide Teams verzichteten darauf ihre Teamkasse für besondere Erweiterungen zu plündern.


Bouncing Rats VS. Lazzy Lizzardss
Die Skaven konnten mit 32.000 Fans ein klein wenig mehr als die 30.000 Fans der Echsenmenschen ins Stadion locken. Der Strömende Regen der auf das Spielfeld ergoss, machte die Ballbehandlung für beide Teams zu einer echten Herausforderung.
Den Münzwurf gewannen die Skaven, die sich dazu entschieden zuerst in die Offence zu gehen. Somit hatten die Echsenmenschen den ersten Anstoß. Diesen nutzen die Bouncing Rats um ihren Spielzug schon einen Augenblick bevor die Lazzy Lizzardss soweit waren zu beginnen. Sofort machten sich die Skaven daran per Block etwas Platz zu schaffen und in die gegnerische Spielfeldhälfte zu gelangen, während Knarz sich den Ball aus dem Backfield schnappte. Der Gegenangriff lies aber nicht lange auf sich warten, der Sauruskrieger Einz schlug im Zweikampf den Rattenoger Raz zu Boden und verletzte ihn tödlich. Der Einsatz des Sanitäters konnte das schlimmste verhindern, aber Raz wird das nächste Match ebenso verpassen wie den Rest dieses. Die nun wütenden Ratten wollten das nicht auf sich sitzen lassen und suchten sich einen Echsenspieler als Opfer heraus. Der Blitzer Gza drückte den Saurus Secxx an den Spielfeldrand und der Gossenläufer Flaz beförderte ihn dann per Blitz endgültig in die Zuschauerränge. Knarz warf den Ball nun zum Gossenläufer Fluz, der damit bis kurz vor die Endzone sprintete. Der Gossenläufer Floz entwischte seinem Gegenspieler und stellte sich neben den Ballträger um ihn etwas zu decken. Nur der unterlegene Blockversuch von Zrc gegen Fühnff brachte nicht den gewünschten Erfolg. So konnte der Sauruskrieger doch noch den Ballträger Blitzen und KO schlagen. Der Ball kullerte derweil zu den Zuschauern, die warfen ihn weiter in die nächste Fankurve und von dort landete der Ball dann fast genau auf die Mittellinie, direkt vor den Füßen eines Skavenspielers. Trotzdem versuchte sich der Skink Zwöhl´f an der Ballaufnahme und scheiterte wie erwartet. Um einen solchen Fehlversuch zu vermeiden, blitzte eine Feldratte den Skink beiseite und Gza sowie Fliz umringten den Ball. Erst dann traute sich Floz den Ball aufzunehmen und so schnell wie möglich weiter zu Flaz zu passen. Zur weiteren Abdeckung des Gossenläufers wollte sich der Werfer Knarz vom Gegenspieler lösen, ging dabei aber zu Boden. Wieder schaffte es ein Saurus den Ballträger zu erreichen und KO zu schlagen. Da das ganze hin und her für den Kroxigor Sexy-Gore scheinbar zuviel war, er wusste einfach nicht mehr was er zu tun hatte, schnappte sich ein Skink den Ball. Und das trotz des Regens und der Gegenspieler die ihn daran zu hindern versuchten, wenn auch nur durch den Einsatz einer Trainingsmarke. Den anschließenden Ausweichschritt verpatzte er dafür gründlich und verletzte sich sogar dabei. Endlich war der Weg frei, Fliz konnte in aller Ruhe den Ball aufnehmen und in die Endzone zum 1 zu 0 für die Bouncing Rats spazieren. Der anschließende Anstoß der Skaven landete im Aus, aber beide Teams hatten ein brillantes Training hingelegt. Die Lazzy Lizzardss begannen ihre erste Offensive ähnlich wie die Skaven, es gab ein paar Blocks an der Mittellinie und den Blitz um an der Seite etwas Platz zu schaffen. Beim Sprint hinter die Verteidigungslinie stolperte Nine-Eleven und verletzte sich leicht. Nun sahen die Bouncing Rats eine Lücke und stießen mit 3 Gossenläufer hinein und umzingelten den Ball, die Aufnahme gelang Floz aber nicht. Einen der Gossenläufer blitzte Fühnff beiseite, aber trotzdem blieben zwei Skaven übrig die den Ball bewachten als der Skink Ahcht die Aufnahme versuchte und entsprechend scheiterte. Flaz schob einen weiteren Skink beiseite, was Flaz die freie Bahn in die Endzone bescherte die er per Sprint auch erreichte. Der nachfolgende Gossenläufer schaffte es aber nicht sich vom Gegenspieler zu lösen. Bei den Lazzy Lizzardss konnte der Skink Zwöhl´f frei geblockt werden, der sich auch gleich den Ball schnappte und ihn weiter zu Zen passen wollte. Stattdessen landete der Ball mal wieder bei den Zuschauern und dadurch am Ende wieder an der Mittellinie. Erneut machten die Skaven den Versuch einer Offensive, Flaz schaffte es den Ball aufzunehmen und auch weiter zu Fluz zu passen. Zur Absicherung kam Floz hinzu und Knarz blitzte Zen in die Zuschauer, nur der Ausweichschritt von Zrc ging schief. Verzweifelt versuchten die Lazzy Lizzardss den drohenden Touchdown zu verhindern, hatten damit aber keinen großen Erfolg und so konnte Fliz den Vorsprung kurz vor Ende der ersten Hälfte auf 2 zu 0 ausbauen. Beim Anstoß der Bouncing Rats kam es zum Aufruhr auf den Rängen zwischen den feiernden Skaven und den enttäuschten Echsenmenschen. Deshalb drehte der Schiedsrichter die Uhr ein kleines bisschen zurück, was den Lazzy Lizzardss die Chance gab noch vor dem Abpfiff einen Anschlusstreffer zu erzielen. Sie machten sich gleich daran die Ratten zu blocken und einen Käfig auszubauen, aber die entscheidende Ballaufnahme klappte mal wieder nicht. Die Skaven begnügten sich mit dem Bewegen und Dichtstellen der Pass- und Laufwege. Davon ließen sich die Echsen nicht lange aufhalten und so blitzten sie den entscheidenden Weg frei. Aber sie scheiterten erneut an der Ballaufnahme und so ging es mit 2 zu 0 für die Bouncing Rats in die Halbzeit.
Die zweite Halbzeit begann mit dem Anstoß der Skaven, dessen Fans sie weiter anfeuerten und nach vorne peitschte. Die Lazzy Lizzardss konterten mit ihrer Offensive, die den Ball mittels Käfig ein gutes Stück in die gegnerische Hälfte beförderte. Die Spieler der Bouncing Rats versuchten die Laufwege der Echsen zu blockieren und ihren Vormarsch zu verlangsamen. Dabei hatten sie aber nicht die Rechnung mit den flinken und schwer zu fassenden Skinks gemacht. Geschickt wuselte der Skink Drei-Zeh´n an den Gegenspielern vorbei und erzielte so den 2 zu 1 Anschlusstreffer.
So hatten beide Teams noch genügend Zeit dieses Match für sich zu entscheiden. Nach dem Anstoß der Lazzy Lizzardss hatten die Bouncing Rats die Offensive und somit die Chance alles klar zu machen. Tatsächlich blockten sie sich ein paar Lücken in die Verteidigung der Echsen und die Gossenläufer strömten hindurch. Den Lazzy Lizzardss blieb nur noch der Versuch die möglichen Touchdown-Erzieler abzudecken und Jagd auf den Ballträger zu machen. Wie sich herausstellte war beides nicht sonderlich von Erfolg gekrönt. Der Gossenläufer Fliz bekam den Ball und ruckzuck hieß es 3 zu 1 für die Skaven. Nun mussten die Echsenmenschen alles daran setzen noch in der regulären Spielzeit zwei Touchdowns aufzuholen, um dann in der Verlängerung zu punkten und doch noch zu gewinnen. Die Offensive der Echsen sah nach dem Abstoß der Bouncing Rats auch schon ganz gut aus. Der Skavenblitzer Gza wurde brutal zu Boden geschlagen und so schwer Verletzt das er das nächste Spiel zuschauen muss. Aber die Skaven hielten dagegen und stoppten den Vormarsch der Lazzy Lizzardss. Beim anschließendem Handgemenge gelang es den Bouncing Rats nicht den Ball unter Kontrolle zu bekommen. Nachdem der Ball etliche Male hin- und her gesprungen war, hielt plötzlich der Kroxigor Sexy-Gore den Ball in der Hand. Die Ratten hatten sichtliche Probleme den sich vorwärts walzenden Kroxigor aufzuhalten und so konnten die Lazzy Lizzardss kurz vor Abpfiff das Ergebnis auf 3 zu 2 verkürzen. Aber das änderte nichts daran, dass die Bouncing Rats das Spiel am Ende gewannen und den Spike-Pokal in die Höhe recken konnten.

Übersicht Spike Cup
HeimteamAuswärtsteamTDVSAZuschauer
Bouncing RatsLazzy Lizzardss3 - 24 - 262'000


Fazit
Wie in den beiden Ligabegegnungen zuvor, behielten die Bouncing Rats gegenüber den Lazzy Lizzardss die Oberhand. Eine starke erste Halbzeit und anschließendes solides Verteidigen in Unterzahl reichte den Skaven zum verdienten Sieg und Gewinn des kleinen Pokals.
In der Liga rangierten die Skaven genau im Mittelfeld, abgeschlagen hinter den Dunkelelfen, aber mit genügend Vorsprung vor den dahinter liegenden Echsenmenschen. Gegenüber der Vorsaison, die der Trainer als zweiter in der Liga und Gewinner des Pokals beendete, war er damit weniger erfolgreich. Vor allem die vielen Verletzten, mit 26 am zweit Meisten nach den Goblins, und die daraus resultierenden vielen Gegentreffer ließen eine bessere Platzierung nicht zu. Für eine mögliche neue Saison kommen für den Trainer die instabilen Ratten wohl nicht mehr in Frage. Dafür könnten es die herausfordernden Oger werden.
Der Trainer der Echsenmenschen war siegreicher als mit dem Team der letzten Saison, den Zwergen. Selbst die Spiele die verloren gingen waren meist knapp und oft ebenso wie bei den Skaven durch viele Verletzte hervorgerufen. Auch wenn ihm der ganz große Erfolg verwehrt blieb, gefielen ihm die Echsen klar besser. Mit dem mehr an Erfahrung und etwas mehr Glück im Spiel, würde man bei einer neuen Saison, wohl wieder mit Echsen, sicher mit ihm zu rechnen haben.

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